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Das Bewerbungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch

Heute beschäftigen wir uns mit dem Bewerbungsgespräch.
Auch hier gibt es einiges zu beachten, wenn man gravierende Fehler vermeiden will. Denn die Gefahr ist groß, dass es zu unerwünschten Fehlern kommt, die Dich Deinen neuen Job kosten könnten.
Und das wäre doch sehr schade, oder?

Chronologie eines Interviews

Einem Bewerbungsgespräch geht meistens eine Bewerbung in Form einer elektronischen Bewerbung über ein Bewerbungssystem wie JobNinja, oder die klassische Variante auf Papier voraus.
Aber es gibt inzwischen auch verschiedenste Varianten des Interviews, die viele Firmen gerne einsetzen. Zum einen gibt es das klassiche Präsenzinterview, dass am jeweiligen Firmenstandort durchgeführt wird. Die zweite Variante, die immer beliebter wird, ist das Video-Interview via Telefon oder vergleichbarer Medien.
Die Anzahl der Personen, die an deinem Interview teilnehmen, ist abhängig von der Firma bei der Du dich beworben hast. Auch andere Faktoren beeinflussen die Zahl der Teilnehmer, so könnte z.B. ein Vertreter des Betriebsrates und/oder der Schwerbehindertenbeauftragte hinzugezogen werden.
Als Faustregel kann man sich vor Augen halten: je hochrangiger die Position ist, auf die Du dich beworben hast, desto mehr Personen haben ein Interesse daran, Dich vorab schon mal kennen zu lernen.

Grundsätzliche Vorbereitung

  • Informationen über die Firma einholen (Firmenstandorte, Zahl der Mitarbeiter, Werte des Unternehmens, Expansionspläne,...)
  • Reiseroute (nichts ist peinlicher, als zu einem Interview zu spät zu kommen)
  • Gepflegtes Äußeres (dazu zählt auch gebügelte und fusselfreie Kleidung, ein gepflegter Bart bei Männern, nicht zu viel Parfüm,...)
  • Dress Code des Unternehmens beachten (Banken und Versicherungen mögen es beispielsweise eher konservativ)

Verhalten beim Erstkontakt

Wie immer gilt „ Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!“.
Man geht davon aus, dass ein Personaler innerhalb der ersten 1,5 Minuten nach dem Erstkontakt bereits entschieden hat, ob man die Stelle bekommt oder nicht.
Sei Dir auch bewusst, dass Firmen in sozialen Netzwerken vorab Recherchen über Dich betreiben können: Überlegt Euch daher genau, was ihr teilt und wer es sehen kann!

Verhalten im Interview

Im Grunde kann man sagen, dass Sympathie die wichtigste Rolle in einem Interview spielt.
Vergleichen kann man das am besten mit dem Eisbergmodell (ein kleiner Teil, die „Sachebene“, befindet sich über dem Wasser, der größere und damit schwerwiegendere liegt unter Wasser, die „Gefühlsebene“).
Nur wer authentisch auf der Gefühlsebene wirkt, kann Sympathien bei seinem gegenüber erzeugen.
Das Interview an sich ist eigentlich ein Verkaufsgespräch, in dem man seine Vorzüge und Stärken anpreist und sich selbst verkaufen muss.

Personaler achten in diesem Gespräch auf unbewusste Reaktionen, Beispielsweise:

  • Reaktion auf unangenehme Fragen
  • Passen deine Aussagen zu dem, was in der Bewerbung steht
  • Mimik und Körpersprache im Gesamten

Zeitmanagement eines Interviews

In den meisten Fällen - insofern es sich um ein normales Interview handelt - kann man einen Zeitrahmen von ca. 45 Minuten erwarten. Diese Zeit teilt sich in etwa auf in:

  • 5 Minuten Smalltalk ("Möchten sie etwas trinken")
  • 15 Minuten Kennenlernen ("Erzählen sie etwas über sich")
  • 10 Minuten Eigenpräsentation ("Wir sind ….unsere Firma macht…")
  • 10 Minuten Fragerunde ("Sie hatten erwähnt…")
  • 5 Minuten Abschluss ("Vielen Dank für ihre Zeit…")

Das Ende eines Interviews ist meist der angenehmste Teil für den Bewerber, jetzt hast Du es hinter Dir und in den nächsten Tagen entscheidet sich, ob Deine Vorstellung den Personaler überzeugt hat.

Für den Abschluss des Gespräches gilt, dass derjenige, der es begonnen hat, es auch beendet.
Als kleiner Tipp zum Abschluss: Zuhause angekommen nimm Dir etwas Zeit und lasse das Gespräch nochmals Revue passieren. Überlege was gut war und was Du das nächste Mal anders machen könntest.

Wir wünschen Dir viel Erfolg!