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Arbeitgeber aktiv in sozialen Medien: Schlecht oder gut?

Arbeitgeber aktiv in sozialen Medien: Schlecht oder gut?

Wenn du der Meinung bist, dass deine Facebook- und Twitterprofile nicht berücksichtigt werden, wenn du dich für einen Job bewirbst, denke noch einmal darüber nach. Die überwiegende Mehrheit der Arbeitgeber recherchiert mittlerweile im Internet; und das leider nicht oberflächlich.
Eine Studie von CareerBuilder ergab, dass 70 Prozent der Arbeitgeber soziale Netzwerke nutzen, um Bewerber zu screenen, bevor sie eingestellt werden, was deutlich höher als 60 Prozent im Jahr 2016 und 11 Prozent im Jahr 2006 ist.
Es kann also mit Sicherheit behauptet werden, dass Arbeitgeber in soziale Medien eingedrungen sind und es nicht so aussieht, als würde sich das in absehbarer Zeit ändern. Im Gegensatz zu vielen Leuten denke ich, dass das nicht bedeuten muss, dass es die Zeit ist, unsere Profile zu deaktivieren. Tatsächlich kann die Beteiligung von Arbeitgebern in sozialen Medien eine sehr gute Nachricht für die Jobsuche sein.
Während die Angst, dass etwas Peinliches oder Negatives gefunden wird, einige Bewerber dazu verleiten könnte, ihre Online-Persona komplett zu löschen oder sie zu verstecken, ist die Wirklichkeit nicht so: Die Strategie ist für viele Arbeitssuchende eher nachteilhaft.
Mit einem Zustrom von Recruitern, Personalberater, Karrierecoaches und Human Resources-Profis, die die soziale Medien durchdringen, ist es Zeit, ihre Präsenz anzunehmen und die besten Ratschläge und Ressourcen zu erhalten, die sie dir anbieten können. Noch besser ist es, dass du die sozialen Medien für deine Arbeitssuche benutzen kannst.
Vergiss nicht, dein Facebook-Feed -zusammen mit anderen Social-Media-Profilen - sauber und professionell zu halten, wenn du sie bei deiner Jobsuche verwenden willst.
Die Recherche ihrer Social-Media-Seiten hat sich bis jetzt für eine Reihe von Arbeitssuchenden bezahlt gemacht. 44 Prozent der Personalrekruiter sind auf einer Social-Networking-Seite zu finden, bei der sie den Kandidaten einstellen. 36 Prozent waren vom professionellen Image der Bewerber beeindruckt.
Was kann man noch sagen? Denk nach, bevor du etwas postest, weil heutzutage jeder jeden stalkt. Stelle nichts online, was du deiner Familie nicht zeigen würdest. Kurzum: Sei langweilig, aber dafür professionell!
Quelle vom Survey